Die Geschichte der Turnabteilung
beginnt mit dem Gründungsjahr des Turnvereins. Standen
doch zunächst nur Männer auf dem Turnboden und
betrieben Turnen nach Jahn´schen Vorbild. Bald stießen
auch Frauen, Jungen und Mädchen hinzu, um der Leibesertüchtigung
an den Turngeräten und der Gymnastik zu frönen.
Nach dem
2.Weltkrieg schlief
das Geräteturnen bei den kleineren Vereinen weitgehend
ein. Heute kann es nur noch in Großvereinen mit entsprechenden
Leistungszentren betrieben werden.
Unter Turnen versteht die Abteilung heute nur noch gezielte
Gymnastik, belebt und aufgelockert mit Tanz und Musik als
begleitende Hilfsmittel. Lediglich im Schülerturnen
finden die Geräte noch unterstützend als "Spielgerät"
Verwendung. Die Kleinsten werden in der Gruppe "Mutter
und Kind" betreut. Jungen und Mädchen im Kindergarten-
und Vorschulalter turnen noch gemeinsam und finden dann
ab 6 Jahren - getrennt nach Geschlechtern - bis zur Schulentlassung
altersgestaffelt eine weitere Betätigung. Junge Frauen
ab 18 Jahren haben sich zur Zeit in einer Gruppe etabliert,
die sich den modernen Teilen der Gymnastik widmet. Im Jugendbereich
bis 14 Jahren sieht die Turnabteilung ihre besondere Aufgabe.
Mit einfachen Methoden und Spielformen soll das Gruppengefühl
gefördert, verloren gegangene Fähigkeiten mit
Ball und Reifen sowie dem Seil wieder entdeckt und die Feinmotorik
wieder geweckt und gefördert werden. Eine allgemeine
gesunde und auch leistungsbetonte körperliche Gesamtverfassung
soll erzielt werden. Die in der Turnabteilung erworbenen
Fähigkeiten und das Können werden in den anderen
Vereinsabteilungen, wohin neigungsgebundene Abwanderungen
erfolgen, dankend registriert. Im Altersbereich ab 35/40
Jahren wartet die Turnabteilung mit drei starken Riegen
auf, in denen auch Frohsinn und Geselligkeit auf dem Programm
stehen.